Ist Cranberrysaft basisch?
Cranberrysaft (roh) ist basisch: Negativer PRAL-Wert: wirkt im Stoffwechsel basenbildend.
Einordnung
Cranberrysaft liegt bei −1,6 je 100 ml, leicht basisch, weil das Kalium der Beeren im Saft bleibt und die Fruchtsäuren verstoffwechselt werden. Verglichen mit Apfel- oder Ananassaft ist die Wirkung etwas schwächer. Die meisten Produkte im Regal sind Nektar mit zugesetztem Zucker, weil der reine Saft sehr herb schmeckt; ein Blick aufs Etikett lohnt sich.
In der Kategorie Getränke steht Cranberrysaft (roh) auf Platz 21 von 80, sortiert von basisch nach säurebildend. Basischer sind zum Beispiel Wein, Rot (−1,6), Wein, Rosé (−1,7), Glühwein (−1,7). Säurebildender sind Pfirsich-Nektar (−1,4), Fruchtschorle, allgemein (−1,3), Kaffee, Instant (−1,2).
Passt gut dazu
Häufige Fragen
Wie viel Cranberrysaft brauche ich für einen spürbaren Effekt?
ein Glas (200 ml) Cranberrysaft bringen −3,1 auf die Tagesbilanz. Zum Vergleich: ein Ei liegt bei etwa +5,4, eine Scheibe Käse bei +6. Eine Portion Cranberrysaft gleicht also ungefähr eines davon aus.
Warum ist Cranberrysaft basisch, obwohl es kein typisches Basenlebensmittel ist?
Der PRAL-Wert hängt von den Mineralien ab, die nach dem Verstoffwechseln übrig bleiben, nicht vom Geschmack. Cranberrysaft liefert mehr Kalium, Magnesium und Kalzium als Phosphor und Eiweiß, deshalb ist die Bilanz negativ (−1,6).
Cranberrysaft eingetragen, Bilanz gesehen.
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Alle Getränke im Vergleich: zur Tabelle Getränke. Die häufigsten Fragen beantwortet die Übersicht Ist das basisch?, eine ganze Mahlzeit rechnet der PRAL-Rechner.
Quelle: Basentracker-Lebensmitteldatenbank (PRAL nach Remer & Manz, berechnet aus Eiweiß, Phosphor, Kalium, Magnesium und Kalzium je 100 g). Die Einordnung ersetzt keine medizinische Beratung.