Ist Dinkelbrot basisch?
Dinkelbrot (gebacken) ist säurebildend: Positiver PRAL-Wert: wirkt im Stoffwechsel säurebildend.
Einordnung
Dinkelbrot kommt auf +6,1, weil Dinkel eiweißreicher ist als Weizen und das Eiweiß zusammen mit dem Phosphor die Säurelast trägt. Das ist mehr als bei Misch- oder Roggenbrötchen, aber weniger als beim ganzen Korn, denn der Teig bindet Wasser und streckt das Eiweiß auf mehr Gewicht. Mit 221 kcal je 100 g ist es ein normales Brot, kein besonders leichtes.
In der Kategorie Getreide, Brot & Nudeln steht Dinkelbrot (gebacken) auf Platz 82 von 121, sortiert von basisch nach säurebildend. Basischer sind zum Beispiel Rice Krispies (gepuffte) (+6,0), Couscous (Hartweizen) (+5,9), Amaranth (+5,9). Säurebildender sind Grünkern (+6,1), Hartweizengrieß (+6,2), Reiswaffeln (ungesalzen) (+6,2).
Was Dinkelbrot ausgleicht
Zwei Scheiben (100 g) Dinkelbrot bringen +6,1 auf die Tagesbilanz. Diese drei holen das wieder herein; die Grammzahl ist die Menge, die genau diese Portion ausgleicht.
Häufige Fragen
Wie viel Avocado gleicht zwei Scheiben (100 g) Dinkelbrot aus?
Zwei Scheiben (100 g) Dinkelbrot bringen +6,1 auf die Tagesbilanz. Avocado (reif) hat −9,9 je 100 g, also gleichen rund 60 g Avocado diese Portion aus.
Muss ich Dinkelbrot bei basischer Ernährung weglassen?
Nein. Entscheidend ist die Bilanz des Tages, nicht das einzelne Lebensmittel. Dinkelbrot ist säurebildend; mit genügend Gemüse, Kartoffeln und Obst auf demselben Teller bleibt die Mahlzeit ausgeglichen.
Dinkelbrot eingetragen, Bilanz gesehen.
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Quelle: Basentracker-Lebensmitteldatenbank (PRAL nach Remer & Manz, berechnet aus Eiweiß, Phosphor, Kalium, Magnesium und Kalzium je 100 g). Die Einordnung ersetzt keine medizinische Beratung.