Ist Grünkern basisch?
Grünkern (roh) ist säurebildend: Positiver PRAL-Wert: wirkt im Stoffwechsel säurebildend.
Einordnung
Grünkern ist unreif geernteter, gedarrter Dinkel, und wie Dinkel bringt er viel Eiweiß und Phosphor mit, die Kalium und Magnesium überwiegen: +6,1. Das liegt etwas unter dem reifen Dinkelkorn. Als Grünkernbratling oder in der Suppe kommt Wasser dazu und verdünnt den Wert, mit Gemüse und Kräutern im Teig wird der Bratling deutlich ausgeglichener als eine Frikadelle.
In der Kategorie Getreide, Brot & Nudeln steht Grünkern (roh) auf Platz 83 von 121, sortiert von basisch nach säurebildend. Basischer sind zum Beispiel Dinkelbrot (+6,1), Rice Krispies (gepuffte) (+6,0), Couscous (Hartweizen) (+5,9). Säurebildender sind Hartweizengrieß (+6,2), Reiswaffeln (ungesalzen) (+6,2), Teff (+6,3).
Was Grünkern ausgleicht
Eine Portion trocken (50 g) Grünkern bringen +3,1 auf die Tagesbilanz. Diese drei holen das wieder herein; die Grammzahl ist die Menge, die genau diese Portion ausgleicht.
Häufige Fragen
Wie viel Grünkohl gleicht eine Portion trocken (50 g) Grünkern aus?
Eine Portion trocken (50 g) Grünkern bringen +3,1 auf die Tagesbilanz. Grünkohl (frisch) hat −11,7 je 100 g, also gleichen rund 30 g Grünkohl diese Portion aus.
Muss ich Grünkern bei basischer Ernährung weglassen?
Nein. Entscheidend ist die Bilanz des Tages, nicht das einzelne Lebensmittel. Grünkern ist säurebildend; mit genügend Gemüse, Kartoffeln und Obst auf demselben Teller bleibt die Mahlzeit ausgeglichen.
Grünkern eingetragen, Bilanz gesehen.
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Quelle: Basentracker-Lebensmitteldatenbank (PRAL nach Remer & Manz, berechnet aus Eiweiß, Phosphor, Kalium, Magnesium und Kalzium je 100 g). Die Einordnung ersetzt keine medizinische Beratung.