Ist Haferbrot basisch?
Haferbrot (gebacken) ist leicht säurebildend: Positiver PRAL-Wert: wirkt im Stoffwechsel säurebildend.
Einordnung
Haferbrot kommt auf +3,0: Hafer bringt Eiweiß und Phosphor mit, der Teig bindet aber viel Wasser, das die Säurelast je 100 g verdünnt. Damit liegt es unter Weizenbrötchen oder Dinkelbrot und gehört zu den milderen Broten. Mit Avocado, Gurke oder Tomate belegt holst du einen Teil der Säure zurück, mit Käse legst du nach.
In der Kategorie Getreide, Brot & Nudeln steht Haferbrot (gebacken) auf Platz 36 von 121, sortiert von basisch nach säurebildend. Basischer sind zum Beispiel Tagliatelle (+3,0), Eiernudeln (+3,0), Roggenbrot (+3,0). Säurebildender sind Bulgur (Hartweizen) (+3,1), Brötchen (Roggen) (+3,1), Brötchen (Misch) (+3,3).
Was Haferbrot ausgleicht
Zwei Scheiben (100 g) Haferbrot bringen +3,0 auf die Tagesbilanz. Diese drei holen das wieder herein; die Grammzahl ist die Menge, die genau diese Portion ausgleicht.
Häufige Fragen
Wie viel Grünkohl gleicht zwei Scheiben (100 g) Haferbrot aus?
Zwei Scheiben (100 g) Haferbrot bringen +3,0 auf die Tagesbilanz. Grünkohl (frisch) hat −11,7 je 100 g, also gleichen rund 30 g Grünkohl diese Portion aus.
Muss ich Haferbrot bei basischer Ernährung weglassen?
Nein. Entscheidend ist die Bilanz des Tages, nicht das einzelne Lebensmittel. Haferbrot ist leicht säurebildend; mit genügend Gemüse, Kartoffeln und Obst auf demselben Teller bleibt die Mahlzeit ausgeglichen.
Haferbrot eingetragen, Bilanz gesehen.
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Quelle: Basentracker-Lebensmitteldatenbank (PRAL nach Remer & Manz, berechnet aus Eiweiß, Phosphor, Kalium, Magnesium und Kalzium je 100 g). Die Einordnung ersetzt keine medizinische Beratung.