Ist Maismehl basisch?
Maismehl (roh) ist säurebildend: Positiver PRAL-Wert: wirkt im Stoffwechsel säurebildend.
Einordnung
Ganz anders als das frische Korn liegt Maismehl mit +9,7 klar im säurebildenden Bereich: Beim Mahlen verschwinden die kaliumreichen Randschichten, übrig bleibt der stärke- und eiweißhaltige Mehlkörper mit seinem Phosphor, ohne Wasser, das verdünnt. Tortillas, Maisbrot oder Polenta aus diesem Mehl verhalten sich deshalb wie Weizengebäck, nicht wie Gemüse.
In der Kategorie Getreide, Brot & Nudeln steht Maismehl (roh) auf Platz 112 von 121, sortiert von basisch nach säurebildend. Basischer sind zum Beispiel Dinkelflocken (+9,3), Dinkel, ganzes Korn (+9,3), Weizenkleie (+9,2). Säurebildender sind Weizentortilla (Wrap) (+10,0), Dinkelvollkornmehl (+10,5), Fusilli (+10,9).
Was Maismehl ausgleicht
Eine Portion trocken (50 g) Maismehl bringen +4,9 auf die Tagesbilanz. Diese drei holen das wieder herein; die Grammzahl ist die Menge, die genau diese Portion ausgleicht.
Häufige Fragen
Wie viel Spinat gleicht eine Portion trocken (50 g) Maismehl aus?
Eine Portion trocken (50 g) Maismehl bringen +4,9 auf die Tagesbilanz. Spinat (frisch) hat −12,2 je 100 g, also gleichen rund 40 g Spinat diese Portion aus.
Muss ich Maismehl bei basischer Ernährung weglassen?
Nein. Entscheidend ist die Bilanz des Tages, nicht das einzelne Lebensmittel. Maismehl ist säurebildend; mit genügend Gemüse, Kartoffeln und Obst auf demselben Teller bleibt die Mahlzeit ausgeglichen.
Maismehl eingetragen, Bilanz gesehen.
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Quelle: Basentracker-Lebensmitteldatenbank (PRAL nach Remer & Manz, berechnet aus Eiweiß, Phosphor, Kalium, Magnesium und Kalzium je 100 g). Die Einordnung ersetzt keine medizinische Beratung.