Getreide, Brot & Nudeln

Ist Maisstärke basisch?

Direkte Antwort
Nein Säurebildend
PRAL je 100 g
+1,0
Maisstärke (roh)

Maisstärke (roh) ist leicht säurebildend: Positiver PRAL-Wert: wirkt im Stoffwechsel säurebildend.

stark basisch neutral stark säurebildend
Portion
eine Portion trocken (50 g)
PRAL der Portion
+0,5
Energie
348 kcal je 100 g

Einordnung

Maisstärke liegt mit +1,0 knapp im säurebildenden Bereich: Reine Stärke enthält nur Reste von Eiweiß und Phosphor, Kalium fehlt fast ganz, also bleibt ein kleiner Überschuss. Ein Esslöffel zum Binden einer Sauce wiegt etwa 10 g und bringt rund +0,1. Maismehl mit dem Eiweiß des ganzen Mehlkörpers liegt um ein Vielfaches höher.

In der Kategorie Getreide, Brot & Nudeln steht Maisstärke (roh) auf Platz 9 von 121, sortiert von basisch nach säurebildend. Basischer sind zum Beispiel Mais, süß (+0,7), Buchweizenbrot (+0,2), Kartoffelmehl (−0,4). Säurebildender sind Roggenmehl (+1,1), Schupfnudeln (+1,3), Knoblauchbrot (+1,4).

Was Maisstärke ausgleicht

Eine Portion trocken (50 g) Maisstärke bringen +0,5 auf die Tagesbilanz. Diese drei holen das wieder herein; die Grammzahl ist die Menge, die genau diese Portion ausgleicht.

Häufige Fragen

Muss ich Maisstärke bei basischer Ernährung weglassen?

Nein. Entscheidend ist die Bilanz des Tages, nicht das einzelne Lebensmittel. Maisstärke ist leicht säurebildend; mit genügend Gemüse, Kartoffeln und Obst auf demselben Teller bleibt die Mahlzeit ausgeglichen.

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Quelle: Basentracker-Lebensmitteldatenbank (PRAL nach Remer & Manz, berechnet aus Eiweiß, Phosphor, Kalium, Magnesium und Kalzium je 100 g). Die Einordnung ersetzt keine medizinische Beratung.