Getreide, Brot & Nudeln

Ist Roggenmehl basisch?

Direkte Antwort
Nein Säurebildend
PRAL je 100 g
+1,1
Roggenmehl (roh)

Roggenmehl (roh) ist leicht säurebildend: Positiver PRAL-Wert: wirkt im Stoffwechsel säurebildend.

stark basisch neutral stark säurebildend
Portion
eine Portion trocken (50 g)
PRAL der Portion
+0,6
Energie
323 kcal je 100 g

Einordnung

Nur knapp säurebildend ist Roggenmehl mit +1,1, weil Roggen reichlich Kalium mitbringt, das einen großen Teil von Eiweiß und Phosphor ausgleicht. Die Vollkornvariante kommt mit +1,6 nur wenig höher, Reismehl dagegen auf +4,0. Zum Andicken einer Soße reicht ein Esslöffel, das bewegt deine Bilanz praktisch nicht.

In der Kategorie Getreide, Brot & Nudeln steht Roggenmehl (roh) auf Platz 10 von 121, sortiert von basisch nach säurebildend. Basischer sind zum Beispiel Maisstärke (+1,0), Mais, süß (+0,7), Buchweizenbrot (+0,2). Säurebildender sind Schupfnudeln (+1,3), Knoblauchbrot (+1,4), Reis, parboiled (+1,5).

Was Roggenmehl ausgleicht

Eine Portion trocken (50 g) Roggenmehl bringen +0,6 auf die Tagesbilanz. Diese drei holen das wieder herein; die Grammzahl ist die Menge, die genau diese Portion ausgleicht.

Häufige Fragen

Muss ich Roggenmehl bei basischer Ernährung weglassen?

Nein. Entscheidend ist die Bilanz des Tages, nicht das einzelne Lebensmittel. Roggenmehl ist leicht säurebildend; mit genügend Gemüse, Kartoffeln und Obst auf demselben Teller bleibt die Mahlzeit ausgeglichen.

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Quelle: Basentracker-Lebensmitteldatenbank (PRAL nach Remer & Manz, berechnet aus Eiweiß, Phosphor, Kalium, Magnesium und Kalzium je 100 g). Die Einordnung ersetzt keine medizinische Beratung.