Ist Putenbrust basisch?
Putenbrust (roh) ist stark säurebildend: Positiver PRAL-Wert: wirkt im Stoffwechsel säurebildend.
Einordnung
Putenbrust kommt roh auf +13,0 und gehört damit zu den deutlichen Säurebildnern, denn das magere Muskelfleisch besteht fast nur aus Wasser und Eiweiß, dazu kommt reichlich Phosphor. Weil kaum Fett verdünnt, liegt sie über Putenfleisch im Durchschnitt (+10,1). Ein Filet von 150 g bringt knapp +20, eine große Portion Gemüse daneben fängt nur einen Teil davon auf.
In der Kategorie Fleisch & Wurst steht Putenbrust (roh) auf Platz 56 von 67, sortiert von basisch nach säurebildend. Basischer sind zum Beispiel Rind, Braten (+12,9), Kaninchenfleisch (+12,8), Brathähnchen (mit Haut) (+12,5). Säurebildender sind Hähnchenbrust (+13,2), Schweinebraten (+13,3), Schweinshaxe (+13,4).
Was Putenbrust ausgleicht
Eine Portion (125 g) Putenbrust bringen +16,2 auf die Tagesbilanz. Diese drei holen das wieder herein; die Grammzahl ist die Menge, die genau diese Portion ausgleicht.
Häufige Fragen
Wie viel Spinat gleicht eine Portion (125 g) Putenbrust aus?
Eine Portion (125 g) Putenbrust bringen +16,2 auf die Tagesbilanz. Spinat (frisch) hat −12,2 je 100 g, also gleichen rund 130 g Spinat diese Portion aus.
Muss ich Putenbrust bei basischer Ernährung weglassen?
Nein. Entscheidend ist die Bilanz des Tages, nicht das einzelne Lebensmittel. Putenbrust ist stark säurebildend; mit genügend Gemüse, Kartoffeln und Obst auf demselben Teller bleibt die Mahlzeit ausgeglichen.
Putenbrust eingetragen, Bilanz gesehen.
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Quelle: Basentracker-Lebensmitteldatenbank (PRAL nach Remer & Manz, berechnet aus Eiweiß, Phosphor, Kalium, Magnesium und Kalzium je 100 g). Die Einordnung ersetzt keine medizinische Beratung.