Ist Raclettekäse basisch?
Raclettekäse (roh) ist stark säurebildend: Positiver PRAL-Wert: wirkt im Stoffwechsel säurebildend.
Einordnung
Beim Raclettekäse stehen +17,4 zu Buche, weil der halbfeste Schnittkäse viel Milcheiweiß und Phosphor auf wenig Wasser bündelt. Ein Pfännchen mit 30 g bringt rund +5. Bei einem langen Abend mit zehn Pfännchen summiert sich das auf über +50; Pellkartoffeln, Silberzwiebeln und Gewürzgurken daneben gleichen davon nur einen kleinen Teil aus.
In der Kategorie Käse steht Raclettekäse (roh) auf Platz 26 von 37, sortiert von basisch nach säurebildend. Basischer sind zum Beispiel Fontina (+17,4), Cotija (+17,3), Tilsiter (+17,3). Säurebildender sind Gouda (jung) (+17,5), Paneer (+17,9), Edamer (+18,7).
Was Raclettekäse ausgleicht
Eine Scheibe (30 g) Raclettekäse bringen +5,2 auf die Tagesbilanz. Diese drei holen das wieder herein; die Grammzahl ist die Menge, die genau diese Portion ausgleicht.
Häufige Fragen
Wie viel Grünkohl gleicht eine Scheibe (30 g) Raclettekäse aus?
Eine Scheibe (30 g) Raclettekäse bringen +5,2 auf die Tagesbilanz. Grünkohl (frisch) hat −11,7 je 100 g, also gleichen rund 40 g Grünkohl diese Portion aus.
Muss ich Raclettekäse bei basischer Ernährung weglassen?
Nein. Entscheidend ist die Bilanz des Tages, nicht das einzelne Lebensmittel. Raclettekäse ist stark säurebildend; mit genügend Gemüse, Kartoffeln und Obst auf demselben Teller bleibt die Mahlzeit ausgeglichen.
Raclettekäse eingetragen, Bilanz gesehen.
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Alle Käse im Vergleich: zur Tabelle Käse. Die häufigsten Fragen beantwortet die Übersicht Ist das basisch?, eine ganze Mahlzeit rechnet der PRAL-Rechner.
Quelle: Basentracker-Lebensmitteldatenbank (PRAL nach Remer & Manz, berechnet aus Eiweiß, Phosphor, Kalium, Magnesium und Kalzium je 100 g). Die Einordnung ersetzt keine medizinische Beratung.