Ist Roggenmischbrot basisch?
Roggenmischbrot (gebacken) ist leicht säurebildend: Positiver PRAL-Wert: wirkt im Stoffwechsel säurebildend.
Einordnung
Roggenmischbrot kommt auf +2,8 und liegt damit zwischen Pumpernickel (+2,3) und reinem Roggenbrot (+3,0). Säurebildend ist es, weil Roggen- und Weizenmehl Eiweiß und Phosphor mitbringen, die das Kalium des Roggens nicht ganz ausgleicht. Zwei Scheiben von zusammen 100 g ergeben knapp +3, den Rest entscheidet, was du darauflegst.
In der Kategorie Getreide, Brot & Nudeln steht Roggenmischbrot (gebacken) auf Platz 31 von 121, sortiert von basisch nach säurebildend. Basischer sind zum Beispiel Quinoa (+2,7), Wildreis (+2,6), Mehrkornbrot (+2,6). Säurebildender sind Cornflakes (+3,0), Roggenbrot (+3,0), Eiernudeln (+3,0).
Was Roggenmischbrot ausgleicht
Zwei Scheiben (100 g) Roggenmischbrot bringen +2,8 auf die Tagesbilanz. Diese drei holen das wieder herein; die Grammzahl ist die Menge, die genau diese Portion ausgleicht.
Häufige Fragen
Wie viel Grünkohl gleicht zwei Scheiben (100 g) Roggenmischbrot aus?
Zwei Scheiben (100 g) Roggenmischbrot bringen +2,8 auf die Tagesbilanz. Grünkohl (frisch) hat −11,7 je 100 g, also gleichen rund 20 g Grünkohl diese Portion aus.
Muss ich Roggenmischbrot bei basischer Ernährung weglassen?
Nein. Entscheidend ist die Bilanz des Tages, nicht das einzelne Lebensmittel. Roggenmischbrot ist leicht säurebildend; mit genügend Gemüse, Kartoffeln und Obst auf demselben Teller bleibt die Mahlzeit ausgeglichen.
Roggenmischbrot eingetragen, Bilanz gesehen.
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Quelle: Basentracker-Lebensmitteldatenbank (PRAL nach Remer & Manz, berechnet aus Eiweiß, Phosphor, Kalium, Magnesium und Kalzium je 100 g). Die Einordnung ersetzt keine medizinische Beratung.