Sind Rosinen basisch?
Rosinen (getrocknet) ist stark basisch: Negativer PRAL-Wert: wirkt im Stoffwechsel basenbildend.
Einordnung
Mit −12,7 sind Rosinen kräftig basisch, weil das Trocknen das Kalium der Weintrauben auf einen Bruchteil des Gewichts konzentriert. Mit 288 kcal je 100 g sind sie zugleich sehr zuckerreich. Ein Esslöffel von etwa 15 g im Müsli bringt rund −1,9 und gleicht damit eine Schale gepufften Reis von 30 g (+1,8) ungefähr aus.
In der Kategorie Obst steht Rosinen (getrocknet) auf Platz 11 von 80, sortiert von basisch nach säurebildend. Basischer sind zum Beispiel Pflaume (Backpflaume) (−13,0), Dattel, getrocknet (−13,4), Khaki (Persimone) (−14,3). Säurebildender sind Apfel (−10,2), Avocado (−9,9), Birne (−9,2).
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Häufige Fragen
Wie viel Rosinen brauche ich für einen spürbaren Effekt?
ein Stück bzw. eine Handvoll (120 g) Rosinen bringen −15,2 auf die Tagesbilanz. Zum Vergleich: ein Ei liegt bei etwa +5,4, eine Scheibe Käse bei +6. Eine Portion Rosinen gleicht also ungefähr eines davon aus.
Warum ist Rosinen basisch, obwohl es sauer schmeckt?
Der PRAL-Wert hängt von den Mineralien ab, die nach dem Verstoffwechseln übrig bleiben, nicht vom Geschmack. Rosinen liefert mehr Kalium, Magnesium und Kalzium als Phosphor und Eiweiß, deshalb ist die Bilanz negativ (−12,7).
Rosinen eingetragen, Bilanz gesehen.
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Alle Obst im Vergleich: zur Tabelle Obst. Die häufigsten Fragen beantwortet die Übersicht Ist das basisch?, eine ganze Mahlzeit rechnet der PRAL-Rechner.
Quelle: Basentracker-Lebensmitteldatenbank (PRAL nach Remer & Manz, berechnet aus Eiweiß, Phosphor, Kalium, Magnesium und Kalzium je 100 g). Die Einordnung ersetzt keine medizinische Beratung.