Ist Zitronensaft basisch?
Zitronensaft (roh) ist basisch: Negativer PRAL-Wert: wirkt im Stoffwechsel basenbildend.
Einordnung
Zitronensaft kommt auf −2,3 je 100 ml und ist basisch, weil die Fruchtsäure beim Verstoffwechseln keine Säurelast hinterlässt und das Kalium übrig bleibt. Die ganze Frucht liegt bei −4,0, Limonade bei 0,0. Ein Spritzer im Wasser oder Dressing sind nur wenige Milliliter, der Effekt auf die Bilanz ist also klein, aber nie säurebildend.
In der Kategorie Getränke steht Zitronensaft (roh) auf Platz 11 von 80, sortiert von basisch nach säurebildend. Basischer sind zum Beispiel Kaffee, schwarz (−2,3), Kaffee, entkoffeiniert (−2,3), Orangensaft, Konzentrat (−2,4). Säurebildender sind Kaffee, mit Milch (3,5 %) (−2,2), Apfelwein (Cidre) (−2,0), Kaffee, Espresso (−1,9).
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Häufige Fragen
Wie viel Zitronensaft brauche ich für einen spürbaren Effekt?
ein Glas (200 ml) Zitronensaft bringen −4,5 auf die Tagesbilanz. Zum Vergleich: ein Ei liegt bei etwa +5,4, eine Scheibe Käse bei +6. Eine Portion Zitronensaft gleicht also ungefähr eines davon aus.
Warum ist Zitronensaft basisch, obwohl es sauer schmeckt?
Der PRAL-Wert hängt von den Mineralien ab, die nach dem Verstoffwechseln übrig bleiben, nicht vom Geschmack. Zitronensaft liefert mehr Kalium, Magnesium und Kalzium als Phosphor und Eiweiß, deshalb ist die Bilanz negativ (−2,3).
Zitronensaft eingetragen, Bilanz gesehen.
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Alle Getränke im Vergleich: zur Tabelle Getränke. Die häufigsten Fragen beantwortet die Übersicht Ist das basisch?, eine ganze Mahlzeit rechnet der PRAL-Rechner.
Quelle: Basentracker-Lebensmitteldatenbank (PRAL nach Remer & Manz, berechnet aus Eiweiß, Phosphor, Kalium, Magnesium und Kalzium je 100 g). Die Einordnung ersetzt keine medizinische Beratung.